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 Fünf Tipps für gute Texte mit Wirkung.
 
14.09.2026
Knowhow

Fünf Tipps für gute Texte mit Wirkung.

Wir zeigen, wie aus Gedanken klare Botschaften entstehen - mit Rhythmus, starken Bildern und viel Liebe zum Detail. Für Worte, die verstanden werden, im Kopf bleiben und etwas auslösen.

Zuerst denken, dann schreiben
Bevor der erste Satz steht, braucht es klare Ziele: Wen wollen wir erreichen, was soll hängen bleiben und was sollen die Lesenden danach tun? Ein guter Text beginnt mit einem starken Aufhänger, führt nachvollziehbar durch die Botschaft und endet mit einer klaren Aussage. Wie Titel, Zwischentitel und visuelle Anker dabei Orientierung schaffen, zeigt unsere Story über die richtige Leseführung.

Rhythmus: Texte sollten klingen
Kurze Sätze machen Tempo. Längere geben einem Gedanken Raum – und manchmal braucht es eine Pause. Wer seinen Text laut vorliest, hört schnell, wo er holpert, zu lang wird oder an Dynamik verliert. Auch Satzzeichen bestimmen den Takt: Sie verbinden Gedanken, setzen Akzente und bringen Aussagen auf den Punkt. Lerne mehr über unsere geheimen Helden der schriftlichen Kommunikation.

Floskeln und Füllwörter streichen 
Gute Texte sagen nicht möglichst viel, sondern das Richtige. Floskeln, Füllwörter und komplizierte Konstruktionen verwässern die Botschaft und bremsen den Lesefluss. Deshalb lohnt sich bei jedem Wort die Frage: Braucht es das wirklich? Falls der Satz auch ohne funktioniert, darf es gehen. Warum konsequentes Kürzen keine lieblose Zerstörung, sondern sorgfältige Textarbeit ist, liest du in unserer Story Texte auf dem Prüfstand.

Sprachliche Bilder: zeigen statt behaupten
Worte wie «innovativ», «hochwertig» und «zukunftsorientiert» klingen gut, bleiben aber abstrakt. Starke Texte zeigen, was gemeint ist: mit konkreten Situationen, treffenden Vergleichen und überraschenden Bildern. Metaphern und Redewendungen machen Botschaften greifbar – vorausgesetzt, sie passen zur Zielgruppe. Wie du das anstellst, erfährst du in unserer Story über sprichwörtliche Textkompetenz

Aktiv statt passiv 
Aktive Formulierungen wirken direkt, verständlich und lebendig. Aus «Die Prüfung wird durch unser Team durchgeführt» wird deshalb besser «Unser Team prüft». Verben bringen Bewegung in den Text, während passive Konstruktionen und Substantivierungen ihn unnötig schwer machen. Das gilt auch für die Zeitform: Wer im Präsens schreibt, ist näher am Geschehen und spricht die Lesenden unmittelbarer an. 

Extra-Tipp 1: Fehlt das Wort, erfinde es
Nicht jeder Gedanke verfügt bereits über einen treffenden Begriff. Dann lohnt es sich, sprachlich erfinderisch zu werden – denn Wörter beeinflussen, wie wir Dinge verstehen. Im Marketing spricht man beispielsweise von «Störern»: auffälligen Elementen, die Aufmerksamkeit erzeugen und zu einer Aktion bewegen. Diese Bezeichnung passt jedoch nicht zu unserer Haltung. Wir wollen nicht stören, sondern Interesse wecken und Menschen für eine Botschaft gewinnen. Deshalb suchen wir nicht nur nach korrekten, sondern nach passenden Wörtern. Und erfinden im Zweifelsfall ein neues. So wird aus dem «Störer» bei Bühler & Bühler ein «Gewinner» und das Duden-Team freut sich über einen neuen Vorschlag.

Extra-Tipp 2: Prüfe, was die KI ausspuckt
Hast du das Gefühl, du benötigst diese Tipps gar nicht, weil Claude, ChatGPT und Co. dir die perfekten Texte per Prompt in einer Minute liefern? Ja, LLMs können dir unterstützend unter die Arme greifen. Aber sie liefern oft auch Gewohntes, wenig Überraschendes. Das ist kein Tipp gegen die Nutzung von KI, aber ein zur Vorsicht mahnender: Nur wer die oben genannten Tipps beherzigt und auch darüber hinaus weiss, was ein Text zu einem guten Text macht, kann KI gewinnbringend nutzen. Bringe das erste Resultat zum Ziel, indem du ihn würzt, persönlicher machst und kritisch hinterfragst. Das gilt für die Grammatik wie auch für den Stil und natürlich die Fakten. 

Brauchst du Texte, die nicht nur gut klingen, sondern etwas auslösen? Wir entwickeln Inhalte, die Menschen erreichen, komplexe Botschaften verständlich machen und Marken eine unverwechselbare Stimme geben.