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KPI Social Media
 
06.05.2026
Know-How

Social Media Lingo: das sagen dir Performance-Zahlen.

Die Datenanalysen deines Contents verstehen – nicht ganz einfach. Doch es ist wie beim Backen: Kennst du deine Zutaten und Instrumente besser, folgt auch das leckere Ergebnis. Also let’s start baking und bald ist Social Media Performance ein Piece of Cake für dich!

Social Media Performance-Zahlen im Überblick

Oder kurz gesagt: Wie viele Leute probieren und mögen deine Kreation, sprechen darüber oder teilen es sogar mit ihren Freundinnen und Freunden? Ob TikTok, Instagram, Facebook oder LinkedIn – diese Key Performance Indicators (KPI) funktionieren bei allen Plattformen gleich, werden jedoch je nach Kanal unterschiedlich gewichtet.

 

Reach – wie viele Leute probieren deinen Kuchen?

Eine Zusammenfassung des gesamten Publikums, das deinen Content sieht. Dabei unterscheidet man die folgenden drei Kennzahlen.

Follower = Social Media Friends, die deinem Account folgen, deine Backkünste regelmässig kosten und deinen Content ausgespielt bekommen.

Views = Wie viele einzelne Menschen (bzw. Social Media Accounts) dein Gebäck sehen.

Impressions = Die komplette Anzahl an Aufrufen deiner Leckereien. Manche fanden sie nämlich so fein, dass sie gleich mehrmals davon genascht haben. Aus diesem Grund ist diese Zahl auch immer höher als die Anzahl Views.

Unter Reach wird somit bewertet, wie viele Menschen dein Gebäck in einer bestimmten Zeit probiert haben. Du kannst diese Metrik immer auf einen einzelnen Post oder auf eine gewünschte Laufzeit wie beispielsweise den vergangenen Monat definieren.

 

Engagement – dein Kuchen löst Genussgefühle und Reaktionen aus

«Mhmm», «Lecker» und «Ich lieb’s»: Positive Reaktionen auf deine Backkünste. Genau das verstehen wir unter Engagement. Nur kommt es bei Social Media nicht in Form von ausgesprochenen Komplimenten, sondern Likes, Kommentaren, Shares und Saves.

Likes = Wir alle kennen sie – die Herzen. Sie zeigen wie viele Menschen deine Torten lieben. Bei einem Post kann pro Account maximal ein Like vergeben werden.

Shares = Ist die Anzahl Friends, die deinen Kuchen mit anderen teilen. Das heisst, wie oft ein User deinen Post weiterverschickt hat.

Saves = Gibt’s nur bei Instagram und TikTok und beschreibt die Anzahl an Personen, die dein Gebäck für spätere Wiederansicht auf der Plattform gesichert haben.

Das Engagement ist ein entscheidender KPI, da er positive Auswirkungen auf den Algorithmus hat und dein Content dadurch noch mehr Menschen gezeigt wird. Wieso das? Ganz einfach: Wenn ein User auf der Plattform auf deinen Content reagiert, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass er auf der Plattform bleibt und sich währenddessen bezahlte Werbung anschaut.

Was bei Videos noch dazu kommt

Reels und Videos – Bewegtbild ist ein wichtiger Teil von Social Media. Es hilft, deinen Reach zu erweitern und viele Menschen anzusprechen, die deinem Account noch nicht folgen. Auch hier sind die oben genannten Metriken entscheidend. Was noch hinzukommt, sind die folgenden Kennzahlen.

Wiedergabedauer = Wie lange haben alle User zusammen dein Video angeschaut?

Absprungrate = Zeigt genau, wo die meisten Menschen bei deinem Video weitergescrollt haben.

Gerade der Zeitpunkt, an dem Menschen dein Video verlassen, ist entscheidend. Er zeigt dir nämlich genau, wo die Spannung nachgelassen hat. Dieses Learning hilft dir beim nächsten Video präventiv mit neuen Übergängen oder Edits die Aufmerksamkeit deines Publikums hoch zu halten und so die Performance zu verbessern.

 

Geschmäcker sind verschieden

Nicht allen Menschen wird deine Backware schmecken – und das ist okay. Die weniger schöne Seite an Social Media sind die teils negativen Kommentare. Wie geht man in Bezug auf Social Media Performance damit um? Am besten kritisch hinterfragen, ob das Feedback in seiner Form berechtigt ist. Ja? Dann passe dein Rezept entsprechend an. Nein? Dann gekonnt ignorieren und dir selbst ein Stück deines Kuchens gönnen.

 

Backe, was du kennst und verziere es mit Streusel

Viele rennen Trends nach, es muss aber nicht immer etwas Neues sein. Finde deinen eigenen Stil und verlasse dich auf deine Reportings. Was hat funktioniert? Orientiere dich an diesen Posts und versuche, denselben Rahmen bei einem anderen Thema erneut anzuwenden. Hat was nicht geklappt? Schade war’s, als Learning jedoch super wertvoll. Wieso hat es nicht performt? Gibt es etwas, das du anpassen kannst? Oder die ultimative Frage: Hättest du diesem Beitrag selbst ein «gefällt mir» gegeben?

 

Social Media ist ein ständiges Experimentieren mit Zutaten und das Reporting dein Rezept. Was dabei immer wichtig ist: Have fun with it! Bleibe authentisch, mixe Datenanalyse mit Kreativität und gib deinem Content deinen persönlichen Twist.

Wir unterstützen gerne dabei und bringen die Social Media Performance von Brands zum Glänzen.